Weiterführende Links
Deutsche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung DGfW e.V.
Initiative Chronische Wunden e.V.
MDS – Medizin. Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V.
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. www.bmg.bund.de/DE/Pflege Bundesgesundheitsministerium
Bundesministerium für Gesundheit
deutschsprachiges Wiki-Projekt für den Gesundheitsbereich Pflege
Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information
Bundesverband Medizintechnologie e.V.
Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP)
Enterale Ernährung - für Menschen, die Trinknahrung oder Sondenkost benötigen
Der Bedarf an enteraler Ernährung
Menschen jeden Alters können sowohl von Unter- als auch von Überernährung betroffen sein. Ursächlich für eine Mangel- und Fehlernährung (Malnutrition) kann eine eingeschränkte Verdauungsfunktion oder eine Schluckstörung (Dysphagie) sein. Menschen, die ihre Nahrungsaufnahme aus personalen Gründen verweigern, sind ebenfalls betroffen. Ältere Menschen trinken oft zu wenig, woraus sich ein Flüssigkeitsmangel, eine Dehydration, ergeben kann. Bei Menschen mit einer Tumorerkrankung besteht ein erhöhter Nährstoffbedarf.
Verschiedene Möglichkeiten der enteralen Ernährung
Nach dem individuellen Bedarf eines Menschen, der seine Ernährung weder selbstständig noch unter Anleitung sicherstellen kann, gibt es die ausschließliche bilanzierte Ernährung (Sonden- und Trinknahrung) oder eine ergänzende teilbilanzierte Ernährung (Supplemente). Vorraussetzung ist, dass die individuelle Fähigkeit zu einer ausreichenden normalen Ernährung fehlt oder eingeschränkt ist.
Ziele der Ernährungstherapie
- Förderung des gesundheitlichen Wohlbefindens und der Lebensqualität durch eine ausreichende, bedarfsgerechte und ausgewogene Ernährung
- sicherstellen von physiologischen Grundbedürfnissen, wenn die normale Ernährung nicht mehr gewährleistet ist
- Unterstützung der Immunabwehr und eines Wundheilungsprozesses durch optimierte Ernährung
- Orientierung an den Richtlinien des MDS (Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen), der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) und an der Diätverordnung
Der Versorgungsablauf
Auf Anfrage eines Patienten - vermittelt beispielsweise durch Angehörige, Ärzte oder Pflegepersonal in der Klinik oder im häuslichen Bereich - findet ein erster Besuch beim Patienten vor Ort statt, bei dem eine Einschätzung der Ernährungssituation erhoben wird (Assessment). Nach dieser Einschätzung und in Abstimmung mit dem verantwortlichen Arzt werden die weitere Therapie und die Versorgung geplant und durchgeführt. Alle zur Versorgung relevanten Daten müssen dokumentiert und regelmäßig mit dem verantwortlichen Arzt besprochen werden. Im Laufe eines oft jahrelangen Prozesses werden die Patienten und deren Angehörige sowie das Pflegepersonal regelmäßig kontaktiert und die benötigte Ernährungstherapie aktualisiert, abgesprochen und dokumentiert.
Das Ergebnis enteraler Ernährung
Sondennahrung und Flüssigkeit werden über eine Sonde entweder mittels eines Schwerkraftsystems oder einer Pumpe mit Überleitungssystem appliziert. Trinknahrung und Supplemente werden ergänzend zur normalen Ernährung gegessen. Es handelt sich immer um „Essen“ und „Mahlzeiten“, die für den Menschen auch psychologisch eine wichtige Rolle einnehmen. Durch unsere qualifizierten, erfahrenen Mitarbeiterinnen wird eine bedarfsgerechte Nahrungsaufnahme gewährleistet. Wir ermitteln den BMI und berechnen für ältere Menschen nach der vorgegebenen Formel des MDS den benötigen Flüssigkeits- und Kalorienbedarf eines Betroffenen. Bei der Auswahl der Trinknahrung und Supplemente wird außerdem immer auf den individuellen Geschmack geachtet.
Finanzierung
Auf Wunsch bieten wir Ihnen
Finanzierungen hochwertiger Versorgungen und Hilfsmittel


