Weiterführende Links
Deutsche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung DGfW e.V.
Initiative Chronische Wunden e.V.
MDS – Medizin. Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V.
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. www.bmg.bund.de/DE/Pflege Bundesgesundheitsministerium
Bundesministerium für Gesundheit
deutschsprachiges Wiki-Projekt für den Gesundheitsbereich Pflege
Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information
Bundesverband Medizintechnologie e.V.
Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP)
Parenterale Ernährung und Schmerztherapie - trotzdem ein weitgehend normales Leben führen
Parenterale Ernährung
Die parenterale Ernährung ist eine Form der künstlichen Ernährung, bei der der Magen-Darm-Trakt umgangen wird und die Nährstoffe direkt in die Blutgefäße verabreicht werden. Dies kann zu Hause, in der Klinik oder beim Onkologen erfolgen. Dem Patient wird so die Rückkehr in seine gewohnte Umgebung ermöglicht. Die Versorgung zu Hause erfolgt in der Regel durch einen Pflegedienst, wobei auch die Angehörigen bzw. der Patient selbst den Umgang mit der parenteralen Ernährung erlernen können.
Aus unseren guten Händen
Eine parenterale Ernährung ist nötig, wenn der Patient über einen längeren Zeitraum nicht ausreichend Nahrung zu sich nehmen kann. Die Nährlösungen enthalten alle Nährstoffe, die zum Leben notwendig sind. Die Zusammensetzung wird auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt, wobei die Berechnung der Nährlösung davon abhängt, ob der Patient zusätzlich essen und trinken kann oder ob er sich vollständig parenteral ernähren soll. Die Nährlösungen bestehen im Allgemeinen aus Aminosäuren, Glukose, Fett, Elektrolyten, Spurenelementen, Vitaminen und Wasser (Standardbeutel). In besonderen Fällen kann die Zusammensetzung des Beutels individuell gemischt werden (Individueller Beutel).
Die intravenöse Schmerztherapie
Die Applikation erfolgt ähnlich der oben beschriebenen parenteralen Ernährung. Es gibt verschiedene Arten von Schmerzen und diese werden von jedem Menschen unterschiedlich empfunden. Bei der Schmerztherapie im häuslichen Bereich sind überwiegend Menschen mit chronischen, meist tumorbedingten Schmerzen betroffen. Der Expertenstandard „Schmerzmanagement in der Pflege“ fordert, dass jeder Patient ein angemessenes Schmerzmanagement erhält, um Schmerzen vorzubeugen, auf ein erträgliches Maß zu reduzieren oder diese zu beseitigen (DNQP).
Fragen zur parenteralen Ernährung
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